Elder Scrolls Online

      Eine der Stärken der Elderscrollsreihe ist das Gefühl, in einer echten lebendigen Welt zu sein, in der man tun and lassen kann, was man will und in der die eigenen Taten auch Auswirkungen haben. Wie soll das alles in ein MMO rübergerettet werden? Wird dann z.B. jeder Spieler irgendwann zum Thane einer Stadt oder gibt es noch Karrieren in den verschiedenen Gilden - es kann ja schließlich nur ein Erzmagier an der Spitze der Magiergilde sein? Auch die Modunterstützung dürfte dann ja hinfällig sein.

      Auf der anderen Seite: Elderscrolls hat schon immer eher den "virtuelle Welt"-Ansatz verfolgt und ein flexibles "Learning by Doing"-Skillsystem nutzt. Wenn sie das in ihr MMO rüberretten und sich von dem "Themenpark"-Ansatz heutiger WoW-Klone lösen, dann könnte was draus werden. Die benötigte Finanzkraft und Erfahrung haben sie ja grundsätzlich.
      guthwulf04 (Steam), dreosan (PSN), Guthwulf06 (Xbox), Guthwulf16 (Nintendo: FC 2208-9045-8450)
      Hehe, da sind sie wieder, die großen Erwartungen die wahrscheinlich sowieso wieder enttäuscht werden ;).

      Aber gut, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass viele Aspekte der ES-Reihe durchaus in einem MMO funktionieren könnten. Da muss man dann aber deutlich mehr auf den Sandbox-Aspekt setzen, als auf ein Theme Park. Denn ehrlich gesagt ist die eigentliche Hintergrundwelt von ES jetzt nicht der Brüller, dass sie viele hinter dem Ofen hervorlocken würde. Gut, das ist jetzt natürlich meine Meinung, andere mögen das ja anders empfinden.

      Das Skillsystem ließe sich sicher gut in ein MMO einbinden, auch das Kampfsystem würde mir in einem MMO gefallen. Die Welt müsste natürlich deutlich größer und abwechslungsreicher sein.
      Verschiedene Fraktionen und Gilden kann man sicher auch gut unterbringen. Vielleicht kann man dann nicht Anführer werden, aber eine interessante Karriereleiter wäre sicher auch ein netter Spielinhalt. Ab und zu gab es ja sowas durchaus schonmal in MMOs glaube ich.

      Das größte Problem wird halt sein, den Sandboxigen und Virtuellen-Welt Charakter aufrecht zu erhalten, was meiner Meinung durchaus machbar ist. Nur hätte das dann auch (genug) Erfolg am Markt?

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      Erste Details zum MMO-Ableger
      Nach knapp fünfjähriger Produktionszeit hatte Bethesda gestern The Elder Scrolls Online offiziell enthüllt. Das MMOG wird von Zenimax Online Studios entwickelt, einem Schwester-Team des für die RPG-Serie verantwortlichen Bethesda Game Studios.

      Bisher bekannt war nur: Das Spiel ist zeitlich ungefähr 1000 Jahre vor The Elder Scrolls V: Skyrim angesiedelt. Mittlerweile sind noch weitere Details aus der Vorschau im US-Magazin Game Informer durchgesickert.

      Dennach soll TES Online typische MMO-Elemente mit der klassischen Spielmechanik der Reihe kombinieren. Der Nutzer werde eine große Spielwelt erkunden und könne dabei allerlei Dinge entdecken, die auf keiner Karte verzeichnet sind.

      Einen klaren Herrscher hat Tamriel zu jener Zeit nicht; besonders in Cyrodiil wird ständig gekämpft. Drei Fraktionen, die jeweils aus den drei spielbaren Rassen zusammengesetzt sind, versuchen ihre Territorien zu verteidigen und zu erweitern. Der Großteil des Kontinents ist auch im Spiel umgesetzt worden. Dabei kann man u.a. Skyrim, Morrowind und Elsweyr bereisen. Einige Bereiche hebt sich Zenimax Online naturgemäß für Erweiterungen auf.

      "In Tamriel kann man drei Allianzen beitreten und jeder gehören drei Völker an. Die Nords, Dunmer (Dunkelelfen) und Argonianer formen den Ebonheart-Pakt. Das Aldmeri-Dominion besteht aus den Altmer (Hochelfen), Bosmer (Waldelfen) und Khajiit. Und als dritte Allianz gibt es schließlich das Daggerfall-Abkommen der Breatoner, Redguard und Orks."

      Anstatt der klassischen Quest-Struktur (Mission abholen, erledigen, zur Stadt zurückkehren, um sich eine Belohnung abzuholen) zu folgen, sollen man sich freier in der Spielwelt bewegen und interessanteren Dingen nachgehen können - falls man die entsprechende Stufe erreicht hat.

      Die Einwohner sollen Hinweise auf Aufgaben und Herausforderungen geben, die dann auf der Karte markiert werden. Es soll aber auch zahlreiche Dungeons und andere Bereiche geben, die nirgendwo verzeichnet sind und den Spieler dazu animieren sollen, die Welt auf eigene Faust zu erforschen.

      Laut Schätzungen der Entwickler wird man etwa 120 Stunden benötigen, um die Level-Obergrenze zu erreichen. Es soll aber auch rassenspezifische Inhalte geben. Neben den üblichen Instanzen soll TES Online auch öffentliche Dungeons bieten, die es den Spielern ermöglichen soll, sich "organisch" mit anderen zu gruppieren.

      Den standardmäßigen Echtzeitkampf wie in der Hauptserie wird man im Online-Ableger nicht sehen, diverse Elemente sollen aber eingebaut werden. Der Stamina-Balken sei das zentrale Element und dient als Energiequelle für Spurts, Blockversuche oder Manöver, um gegenerische Aktionen zu unterbrechen.

      Die genaue Ausführung unterscheidet sich je nach Klasse und Waffe - der Effekt sei aber stets ähnlich. Dass man klassenübergreifend auf die Verteidigungsmechanismen zurückgreifen kann, soll dem übliche Tank/Heiler-Spiel etwas entgegenwirken. Laut Zenimax Online sollte eine aus fünf halbwegs fähigen Spielern bestehende Gruppe in der Lage sein, die meisten Herausforderungen zu bewältigen.

      Wer clever und taktisch klug agiert oder seine Fähigkeiten gut mit denen der Mitstreiter kombiniert, kann dadurch den Finesse-Balken aufladen, welcher für gewisse Spezialfähigkeiten benötigt wird. Ein Beispiel für eine solche Kombo: Ein Magier erzeugt einen Feuersturm - rennt dann ein befreundeter Krieger in diesen hinein und führt einen Wirbelangriff auf, schleudert er Feuerbälle in alle Richtungen.

      Cyrodiil soll im Mittelpunkt des Endgame-PVP stehen, in dem die Fraktionen antreten, um um die Krone zu kämpfen. Der fähigste bzw. erfolgreichste Spieler der siegreichen Partei wird dann zum Kaiser ernannt. In den größten Gefechten sollen bis zu 100 Spieler pro Seite antreten dürfen.


      Gab es nicht schonmal so ein Spiel wo einer der Spieler zum Big Boss wurde...
      Anfang nächstes Jahr, soweit ich weiß. Sie möchten auch wirklich regelmäßig neue Inhalte kreieren, damit es den Spielern nich langweilig wird.

      Ich fürchte nur, das wird nix. Regelmäßig neue Inhalte wurden schon oft versprochen, aber selbst wenn dann monatlich neue Quests und Co eingebracht werden - an einem Nachmittag hat man die durch und dann is wieder Routine angesagt.

      Im Moment sehe ich jedenfalls keinen triftigen Grund, hier 150€ im Jahr allein für Abo-Gebühren zu bezahlen, wenn es so viele kurzweilige Free2Play-Alternativen gibt. Elder Scrolls hin oder her - solange da ein Abo gefordert wird, bin ich ganz sicher nicht dabei.
      Wäre es bei einem F2P Spiel nicht genauso?

      Davon ist der Markt einfach nur noch voll und bei der Mehrzahl davon hab ich beim Zocken das Gefühl das man mir zwei Hinkelsteine an die Eier gebunden hat (sorry für die Ausdrucksweise) damit ich auch ja gefälligst was kaufe um davon erlöst zu werden.
      Und zwar soviel das unterm Strich die Abokosten die bessere Alternative gewesen wären.

      Selbst wenn ich so ein Premiumabo zahle (falls vorhanden und das soviel kostet wie ein normales Abo) hält sich der Verdienst so in Grenzen das ich trotzdem zusätzlich Währung kaufen müsste um mir Sachen zu kaufen die ich haben will...sei es weil ich sonst nur das hässliche Standartoutfit tragen kann, Items/Updates XYZ nicht nutzen kann, Respawns ohne Item X (das man immer wieder kaufen muss) beschissen geregelt sind, Gebiet XYZ nicht nutzen kann, das Inventar winzig ist, Kosten von einigen Fantastillionen Inagmecredits die mich selbst mit 24/7 Grind locker 2 Jahre beschäftigen würden usw. usw. usw.

      Klar sie wollen auch verdienen, ist auch vollkommen verständlich...ändert nichts daran das ich bei F2P eigentlich STÄNDIG das Gefühl habe das irgendwas fehlt oder mir jemand absichtlich nonstop in die Eier tritt (nochmal sorry für die Ausdrucksweise).

      Denke für mich haben sich MMOs längst erledigt. Wurden sie in den letzten Jahren sowieso immer einfallsloser und simpler (Levelcap schon am Ende des Freimonats erreicht ohne überhaupt 24/7 Grinden zu müssen) hat die F2P Schwemme einfach den Todesstoß gebracht. Heutzutage ist die Masse (selbst bei WoW ist der Rückgang mittlerweile zu merken) nicht mehr bereit das Abo zu zahlen...leider werden deshalb viele noch simpler, noch grindlastiger, noch stupider gemacht um es gleich für den F2P Markt anpassen zu können.

      Post was edited 1 time, last by “Tyren” ().